Termine und Veranstaltungen

August 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31

3einhalb start 00006


Jeden Samstag gibt es auf dem Youtube-Kanal des Kirchenkreis kurze Gedankenimpulse um anhören und weiterdenken. Dies Andachten stehen untern dem Motto "3 1/2 Minuten. Ein Augen-Blick mit Gott".
Zu den Videoandachten.

 

Mach mal Pause!

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Prediger 3, 1

Es braucht gar nicht viel um ein kleines Picknick  zu machen. An einer handlichen Provianttasche hängt ein Taschenmesser mit Etui und in einer Seitentasche liegt ein Grubentuch.

GrubentuchSo ein Grubentuch ist sehr praktisch: Es ist fast unverwüstlich und unempfindlich gegen Flecken. Als kleine Tischdecke, als große Serviette oder auch um hinterher etwas wegzuwischen – es ist vielseitig einzusetzen. Am Ende des Picknicks kann man sogar noch seinen Abfall darin verwahren, damit auch der Nächste Reisende alles sauber vorfindet. Das Grubentuch nimmt es nicht übel.
Nebenbei erzählt es noch eine Geschichte vom Bergbau: „Die Bergleute … wickelten ihre Mahlzeiten zum Schutz darin ein, da die hohe Webdichte der Tücher verhinderte, dass Kohlestaub hindurch dringen konnte. Zum anderen wischten sie sich damit Schweiß und Kohlestaub aus dem Gesicht. Schließlich trockneten sich die Kumpels nach Schichtende damit ab. Daher war die Farbe ursprünglich schwarz/grau, damit der auch durch Waschen nicht mehr restlos zu entfernende Kohlenstaub nicht sichtbar war.“ (Wikipedia)

Glück auf!
Pfarrerin Andrea Koch, Heringen-Wölfershausen

 

Sommerandacht
Himbeeren„Julia, ist das dein Ernst? Du verschenkst ein Abnehm-Buch zum Geburtstag?“ Mit entsetztem Blick schaut mich der junge Kirchenvorsteher an, als er die Geburtstagsgrüße für die Gemeindeglieder betrachtet. „Was? Wieso? Hä? Wie kommst du denn darauf?“ Etwas entgeistert schaue ich ihn an. Ich muss laut lachen, als er das Buch „Weniger ist mehr“ – ein schönes Buch über die Entdeckung des Schönen in einfachen Dingen – in die Höhe hält. „Nein“, sage ich lachend, „da geht es nicht um’s Abnehmen, sondern darum, wie Gott uns mit kleinen Dingen glücklich macht.“

Der Sommer ist für mich die Zeit, in der weniger einfach mehr ist, in der Gott uns einlädt, ihn in den kleinen Dingen zu suchen und ihm zu danken: für eine Handvoll frisch gepflückter Himbeeren aus dem Wald, für einen Spaziergang im Sommerregen, für einen Kurzgottesdienst, eine Andacht, einen Segenswunsch an einer Wäscheleine.

Der Sommer ist die Zeit, in der wir uns unter einen Kirschbaum legen und zu Gott sagen: „Sprich nur ein Wort zu mir – ein einziges genügt – und meine Seele wird gesund!“
Ihre Pfarrerin Julia Kaiser


Der Sommer ist draußen
dersommeristdraussenDa wirst du ihn finden. Nicht auf facebook und nicht auf Instagram, auch drinnen im Haus ist er nicht. Draußen ist der Sommer zu spüren. Da kannst du ihn sehen, riechen, schmecken, hören: Margeriten und Kornblumen auf dem Feld oder knallgelbe Lilien im Park, Himbeeren am Wegrand, Licht und blauer Himmel, laue Luft, und morgens weckt dich Vogelgezwitscher. All das unbezahlbar, aber allen geschenkt. Das wünsche ich Ihnen: Zeit, um draußen zu sein und die Fülle des Sommers zu spüren.
Ihre Pfrin. Friederike Quapp, Klinik- und Kurseelsorge Bad Hersfeld 




Um wieder Gottesdienste feiern zu können, müssen laut Dekanin Gisela Strohriegl und Dekan Dr. Frank Hofmann zunächst sämtliche Belange zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln geklärt werden, dazu benötige man zudem eine gewisse Anzahl an Menschen, um die Vorgaben auch umzusetzen. "Wir brauchen zum Beispiel die Mitglieder des Kirchenvorstands, die Küsterinnen und Küster oder andere helfende Menschen, die selbst auf keinen Fall zu den Risikogruppen gehören dürfen, um das alles in der Praxis gut und so sicher wie möglich durchführen zu können", erläuterten die beiden Dekane.

Strohriegl Gisela

So müsse man darauf achten, dass die Besucher anderthalb, besser zwei Meter, voneinander entfernt säßen und die sich dadurch ergebende Zahl der zugelassenen Personen in einer Kirche nicht überschritten werde. So wird es überall eine festgelegte Höchstzahl an Sitzplätzen geben. "Fest steht“, so die beiden Geistlichen, „dass überhaupt größere Kirchen für eine Wiederaufnahme von Gottesdiensten geeignet sind. Das bedeutet weiterhin, dass es einige kleine Kirchen gibt, in denen die notwendigen hygienischen Standards aufgrund der Größe nicht eingehalten werden können und dort vorerst keine Gottesdienste stattfinden können." In vielen Kooperationsräumen habe es den Wunsch nach einer einheitlichen Öffnungsstrategie gegeben. Diese müsse nun erarbeitet werden. „Zuständig und verantwortlich“, so Dekan Hofmann, „sind einzig und allein die Kirchenvorstände. Bei diesen liegt die Verantwortung.“

Dekan Dr. Hofmann

Dekan Hofmann betont zudem, dass sich die Risikolage nicht verbessert habe. Auch darum müsse man die Wiederaufnahme von Gottesdiensten sorgfältig und in Ruhe vorbereiten. Man werde die Maßnahmen zum Infektionsschutz als oberstes Kriterium für das weitere Vorgehen ansetzen. Darüber hinaus gilt es zu bedenken, dass viele treue Gottesdienstbesucher ältere Menschen seien und damit zur Risikogruppe gehörten. Ebenso unsicher sei die Frage, ob viele Menschen aktuell wieder einen Gottesdienst besuchen möchten oder eher vorsichtig und zurückhaltend sind", verdeutlicht Dekanin Stohriegl. Bei den Besuchern ist ein Mund-Nasen-Schutz geboten. Für Geistliche und andere liturgisch handelnden Personen gilt diese Regel nur, wenn nicht mindestens 4 Meter Abstand zu den Besuchern eingehalten werden können.

 

Unabhängig vom Zeitpunkt einer Wiederaufnahme steht den Angaben aus dem Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg zufolge schon jetzt fest, "dass die Gottesdienste zunächst anders werden als vor Corona". So werde es kürzere Andachten ohne Gesang und Abendmahl geben. Es werden keine Gesangbücher ausgelegt, lediglich die Orgel sorge für eine musikalische Ausgestaltung. Und auch darin sind sich die Dekanin und der Dekan einig: "Das wird ein völlig anderes Gemeinschaftserlebnis sein, als wir es bisher kannten."

Der Kirchenkreis veröffentlicht weiterhin jede Woche auf seinem YouTube-Kanal (Evangelischer Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg oder www.kirchenkreis-hef-rof.de/) einen kurzen Video-Gottesdienste.

Alle Pfarrämter sind wie gewohnt telefonisch zu erreichen. In zahlreichen Kirchen liegen auch „Gottesdienste to go“ aus. All diese Formate haben sich in der letzten Zeit sehr bewährt. Wo und wann wieder Gottesdient gefeiert wird, wird auf den gewohnten Kanälen veröffentlicht.

Bischöfin12b
(Foto: K+S Minerals and Agriculture GmbH)

Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann hat Anfang des Jahres damit begonnen, die Kirchenkreise unserer Landeskirche durch eintägige Besuche zu erkunden. Ende Februar war sie bei uns zu Gast. Neben Gesprächen mit den Mitgliedern des neu gewählten Kirchenkreisvorstands und mit den Vorsitzenden der Kooperationsräume standen auch Termine auf dem Programm, bei denen die Lebenswelt der Menschen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in den Blick kommen sollte. Ein solcher Termin war der Besuch im Werk Werra von K+S in Heringen. Neben den großen Themen Ökonomie und Ökologie, die sich mit dem Kalibergbau verbinden, kam hier auch die Frage in den Blick, was die Region für junge Menschen attraktiv macht.



aufmacher 200101 jahreslosung

 

Gedanken der Künstlerin Kathi Seemann zu ihrem Motiv zur Jahreslosung 2020

'«Ich glaube, hilf meinem Unglauben!» (Mk 9,24) ist der Ausruf des Vaters eines kranken Kindes, der den Glauben an Besserung verloren hat.

Vertrauen und Hoffnung vieler Menschen sind gebrochen durch den Zweifel und die Angst vor Veränderung. Was kann ich glauben, was bezweifle ich? Welche Dinge wären möglich, wenn man nur dran glaubt? Sei es nur mein eigenes Handeln und Umdenken im Konsumverhalten, als Antwort auf den Klimawandel, oder meine Solidarität und soziales Engagement als Antwort auf das Sterben im Mittelmeer. Unsere Gesellschaft als das kranke Kind.

Im Motiv zur Jahreslosung 2020 wird der schmale Grat zwischen Glauben und Unglauben – die Vielschichtigkeit von Trug und Wahrheit – zum Thema. Es zeigt ein fotografisches Stillleben aus Symbolen, die im Kontext aktuell-politischer Diskurse stehen. Die vielschichtige Inszenierung aus Objekten, Abbildungen und Studio Hintergründen stellt deren Glaubwürdigkeit in Frage. Bilder und Nachrichten die teils unglaublich, aber wahr sind; alltägliche Konsumprodukte, deren Notwendigkeit zweifelhaft sind.

In dieser Flut an Oberflächen und Symbolen verschwindet kopfüber ein menschlicher Körper, der in einer Rettungsweste steckt. Er steht – im Zweifel und im Glauben – stellvertretend für jede Betrachterin und jeden Betrachter.'

Mit der Herangehensweise über politisch- und gesellschafts-relevante Themen, will die Künstlerin die Jahreslosung nicht nur für Kirchengemeinde-Mitglieder, sondern auch für ein breites und generationsübergreifendes Publikum zugänglich machen. Ihr Ziel ist es, einen Anstoß für Diskurs, Reflektion und Rückbesinnung zu geben.

Zur Person: Kathi Seemann wurde 1989 in Mannheim geboren und studierte Visuelle Kommunikation und Fotografie in Kassel und Valencia.

Die Hütte war voll, als am 8. Februar 2020 die 1. Synode des neuen Kirchenkreises Hersfeld-Rotenburg in den Räumen der Stadt- und Johanneskirchengemeinde. auf dem Johannesberg tagte. Alles war sehr gut vorbereitet und schnell die ersten acht Punkte abgearbeitet. Doch dann folgte ein Wahlmarathon, der sich länger als geplant hinzog. Zum neuen Präses des Gesamtkirchkreises wurde Reinhard Kerst gewählt.

Einen vollständigen Bericht finden Sie auf der Homepage der Hersfelder Zeitung.

2071764931 bei geistlichen maennerdominiert bei laien frauendominiert nach gut fuenf stunden sitzung standen nach langwierigen wahlvor 1hWHzhMvg6b

Nach gut fünf Stunden Sitzung standen mit Pfarrer Dr. Thorsten Waap (von links), Monika Degenhardt, Pfarrer Carsten Köthe, Inge Sehmer, Dekan Dr. Frank Hofmann, Cornelia Mohr, Präses Reinhard Kerst, Maike Bohl und Dekanin Gisela Strohriegl die Mitglieder des ersten Kirchenkreisvorstands des neuen Kirchenkreises Hersfeld-Rotenburg fest.

Foto: Wilfried Apel

Stoffbänder2  Stoffbänder  Stoffbänder Ball1  Stoffbänder Ball2 (Fotos: Pfarrer Janosz König)