Eine Kirche – eine Nummer

Serviceangebot der evangelischen Kirche

„Wo bekomme ich einen Patenschein?“ – „War Luther eigentlich Linkshänder?“ – „Wo kann ich wieder in die Kirche eintreten?“ – „Mein zukünftiger Mann ist katholisch und geschieden – können wir trotzdem evangelisch heiraten?“ – „Warum kassiert die Kirche jetzt auch noch bei Kapitalerträgen?“ – „Wie ist die kirchliche Position zu Flüchtlingen?“

Solche und viele weitere Fragen bilden das Spektrum ab, das an das bundesweite Service-Telefon der evangelischen Kirche herangetragen wird. Das neunköpfige Team mit Projektleiter Christian Weisker ist in Hannover seit Juni 2014 unter der kostenlosen Rufnummer 0800-50 40 60 2 sowie unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Und das von Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr – außer an bundesweiten Feiertagen.
Landeskirchliche oder auch regionale Infotelefonangebote sind eingebunden. So erreichen Anrufende aus München zu den dortigen Servicezeiten unter der kostenlosen Nummer 0800-50 40 60 2 die Kollegen im Dekanat vor Ort, Anrufende aus der Evangelischen Kirche von Westfalen zu deren Servicezeiten den Kollegen in Bielefeld oder Münster, der ortsunabhängig komplett in die webbasierte Telefontechnik eingebunden ist.
Eine enge Zusammenarbeit besteht auch mit dem Wiedereintrittstelefon in Stuttgart, wohin Anfragende verwiesen werden. Die Telefontechnik macht vieles möglich. So können alle eingehenden Anrufe umfassend ausgewertet werden: nach Frageinhalt, Geschlecht und ungefährem Alter der Anrufenden sowie nach regionaler Herkunft. Dazu wurden alle 5300 Vorwahlbereiche Deutschlands den 20 Gliedkirchen zugeordnet, was auch eine genaue landeskirchliche Auswertung ermöglicht sowie die Weiterleitung („Routing“) von Anrufen nach regionalen Wünschen. Bei allem ist die Wahrung der strengen Datenschutzvorschriften der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) selbstverständlich.
Mit diesem gesamtkirchlichen Angebot, das bewusst nicht unter dem Label „EKD“, sondern unter der Marke „evangelische Kirche“ nach außen wirkt, bieten wir eine verlässliche Erreichbarkeit (bislang) per Telefon und E-Mail, die in der Regel so in Gemeinden und Kirchen vor Ort nicht zu leisten ist. Die meisten Anfragen können direkt beantwortet oder zielgerichtet weitergeleitet werden, so Weisker.

Info-Service der evangelischen Kirche