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15. Februar 2026, 15:00 Uhr – Klausstraße 29–31, Bad Hersfeld

Einen Gottesdienst mitten in einer Ausstellung zu feiern – eingerahmt von Gemälden, die sich einem schweren, faszinierenden, aber nicht einfach zu verstehenden Thema widmen, der Apokalypse, ist eine Herausforderung. Genau dazu lädt Pfarrerin Imke Leipold am Sonntag, 15. Februar 2026 um 15:00 Uhr in die Rotation 31 in der Klausstraße 29–31 ein.

Der Gottesdienst findet am letzten Tag der Ausstellung „Apokalypse“ der Malerin und Bildhauerin Renate Wandel statt. Leipold meint dazu: „Am Ende einer Schau über die Apokalypse auch über das Weltenende nachzudenken und sich anzuschauen, was diese Bilder in uns auslösen und was der biblische Begriff wirklich meint – das ist nicht nur spannend, sondern vielleicht sogar genau richtig.“

Auf die telefonische Einladung von Jürgen Lindhorst hin zögerte Leipold daher keinen Moment, ihr Format „Kirche an anderen Orten“ auf diese ungewöhnliche Weise fortzuführen. Denn zwischen Farben und künstlerischen Deutungen über das Ende der Welt entsteht ein besonderer Raum, in dem Fragen und Gedanken anders klingen dürfen.

Apokalypse inmitten der närrischen Zeit

Der Gottesdienst liegt bewusst in der Faschings- und Karnevalszeit, in der Fröhlichkeit und Ausgelassenheit dominieren. Doch auch diese Zeit kennt eine Zäsur: Auf Rosenmontag folgt Aschermittwoch – und damit die Fastenzeit. „Vielleicht passt es gerade deshalb, einen Tag nach dem Valentinstag über das scheinbar düstere Thema der Apokalypse nachzudenken“, sagt Leipold und sich zu fragen, was bedeutet der „Jüngste Tag“? Was hat es mit dem Bild des „Weltenrichters“ auf sich? Und sind wir am Ende vielleicht längst mitten in apokalyptischen Zeiten? Leipold wird gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Andreas Leipold diesen Fragen behutsam nachspüren.

Kunst, Klang und Hoffnung

Im Zentrum des Gottesdienstes wird die Malerin und Bildhauerin Renate Wandel im Interview über ihr Leben und ihre Werke sprechen.

Musikalisch gestaltet Andreas Leipold den Gottesdienst und lässt mit seiner Querflöte leichte, helle Töne erklingen – ein wohltuender Kontrast zu manchen düsteren Motiven.

Besonderer Ort, besondere Atmosphäre

Die Galerie im ersten Stock ist zwar nicht barrierefrei, doch die Nähe zu den Bildern, die Sitzplätze auf Klappstühlen und die unmittelbare Atmosphäre machen diesen Gottesdienst zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Wichtig ist Imke Leipold dabei: „Die Menschen sollen getröstet und hoffnungsvoll die Galerie verlassen. Die hellen, leuchtenden Farben einiger Gemälde von Renate Wandel bekräftigen diese Hoffnungsakzente“.

Wer eigene Lieblingsorte hat, kann sich für weitere Gottesdienste bei Imke Leipold melden oder sich über zukünftige Aktionen informieren: Homepage: feiern-segen.de oder Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!