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Krankenwagen IndienMit großer Sorge verfolgen der Ev. Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg und die Landeskirche die Lebenssituation ihrer südindischen Partner, der „Church of South India“. In Indien verschärft sich die Corona-Lage derzeit drastisch. Es gab täglich über 400.000 Neuinfektionen und ca. 4000 Tote. Diese sind offizielle Zahlen. Die Dunkelziffer ist vermutlich viel höher. In den Kliniken fehlen Betten, Sauerstoff und Beatmungsgeräte. Erste internationale Hilfe für Indien kam aus den USA, aus europäischen Ländern, auch aus Deutschland. 

Bischof Ravikumar Niranjan, der als indischer Gastpfarrer einige Jahre im nordhessischen Waldkappel tätig war, berichtet in diesen Tagen von Angst und Sorge in den südindischen Partnergemeinden, weil die erkrankten und infizierten Menschen kaum noch Hilfe finden. Die Impfkampagne sei ins Stocken geraten. Die Krankenhäuser seien überfüllt, viele Menschen litten in den langen Warteschlagen oder verstürben dort. In Folge des erneut verhängten strengen 15-tägigen Lock Downs, geschlossener Schulen, Kirchen und Einrichtungen würden familiäre Not und Arbeitslosigkeit, Ernährungsengpässe erwartet. Familien seien alleingelassen mit Krankheiten und würdelosem Abschiednehmen von Verstorbenen an überfüllten Krematorien unter freiem Himmel. Die Church of South India habe eine Task Force gebildet, die sich um die Verteilung der Spendenmittel vor Ort kümmern werde.

Der eng mit Indien verbundene Kirchenkreis Hersfeld-Rotenburg und andere Kirchenkreise sowie das Dezernat Diakonie und Ökumene der Landeskirche laden zum Gebet für Indien ein und starten einen gemeinsamen Spendenaufruf zur Nothilfe: 

Bankverbindung „Nothilfe Corona Partnerkirche Indien“
Überweisungen bitte auf das Konto der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck

Evangelische Bank eG

BIC: GENODEF1EK1

IBAN DE33 5206 0410 0000 00 30 00

Spendenzweck: „Nothilfe Corona Partnerkirche Indien“