Termine und Veranstaltungen

Dezember 2020
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Mach mal Pause!

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Prediger 3, 1

Es braucht gar nicht viel um ein kleines Picknick  zu machen. An einer handlichen Provianttasche hängt ein Taschenmesser mit Etui und in einer Seitentasche liegt ein Grubentuch.

GrubentuchSo ein Grubentuch ist sehr praktisch: Es ist fast unverwüstlich und unempfindlich gegen Flecken. Als kleine Tischdecke, als große Serviette oder auch um hinterher etwas wegzuwischen – es ist vielseitig einzusetzen. Am Ende des Picknicks kann man sogar noch seinen Abfall darin verwahren, damit auch der Nächste Reisende alles sauber vorfindet. Das Grubentuch nimmt es nicht übel.
Nebenbei erzählt es noch eine Geschichte vom Bergbau: „Die Bergleute … wickelten ihre Mahlzeiten zum Schutz darin ein, da die hohe Webdichte der Tücher verhinderte, dass Kohlestaub hindurch dringen konnte. Zum anderen wischten sie sich damit Schweiß und Kohlestaub aus dem Gesicht. Schließlich trockneten sich die Kumpels nach Schichtende damit ab. Daher war die Farbe ursprünglich schwarz/grau, damit der auch durch Waschen nicht mehr restlos zu entfernende Kohlenstaub nicht sichtbar war.“ (Wikipedia)

Glück auf!
Pfarrerin Andrea Koch, Heringen-Wölfershausen

 

Sommerandacht
Himbeeren„Julia, ist das dein Ernst? Du verschenkst ein Abnehm-Buch zum Geburtstag?“ Mit entsetztem Blick schaut mich der junge Kirchenvorsteher an, als er die Geburtstagsgrüße für die Gemeindeglieder betrachtet. „Was? Wieso? Hä? Wie kommst du denn darauf?“ Etwas entgeistert schaue ich ihn an. Ich muss laut lachen, als er das Buch „Weniger ist mehr“ – ein schönes Buch über die Entdeckung des Schönen in einfachen Dingen – in die Höhe hält. „Nein“, sage ich lachend, „da geht es nicht um’s Abnehmen, sondern darum, wie Gott uns mit kleinen Dingen glücklich macht.“

Der Sommer ist für mich die Zeit, in der weniger einfach mehr ist, in der Gott uns einlädt, ihn in den kleinen Dingen zu suchen und ihm zu danken: für eine Handvoll frisch gepflückter Himbeeren aus dem Wald, für einen Spaziergang im Sommerregen, für einen Kurzgottesdienst, eine Andacht, einen Segenswunsch an einer Wäscheleine.

Der Sommer ist die Zeit, in der wir uns unter einen Kirschbaum legen und zu Gott sagen: „Sprich nur ein Wort zu mir – ein einziges genügt – und meine Seele wird gesund!“
Ihre Pfarrerin Julia Kaiser


Der Sommer ist draußen
dersommeristdraussenDa wirst du ihn finden. Nicht auf facebook und nicht auf Instagram, auch drinnen im Haus ist er nicht. Draußen ist der Sommer zu spüren. Da kannst du ihn sehen, riechen, schmecken, hören: Margeriten und Kornblumen auf dem Feld oder knallgelbe Lilien im Park, Himbeeren am Wegrand, Licht und blauer Himmel, laue Luft, und morgens weckt dich Vogelgezwitscher. All das unbezahlbar, aber allen geschenkt. Das wünsche ich Ihnen: Zeit, um draußen zu sein und die Fülle des Sommers zu spüren.
Ihre Pfrin. Friederike Quapp, Klinik- und Kurseelsorge Bad Hersfeld